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Kreissäge

Es gibt Tischkreissägen, Handkreissägen, Kappsägen, Pendelsägen, Plattensägen und viele Variationen dieser Maschinen, die alle als Werkzeuge eines benötigen: die Kreissäge.
Eine massive, kreisförmige Stahlscheibe, deren Rand „gezahnt“ ist, bildet die Kreissäge. In einfacher Form sind die Zähne der Stahlscheibe gestaucht – der Fachmann spricht von Schränkung – und dann geschliffen (früher gefeilt) um den Zähnen die nötige Schärfe zu geben. Da Materialien wie Sperrholz, Spannplatten, MDF oder Hartfaser, aber auch massive Harthölzer einen hohen Verschleiß der Zähne verursachen, werden heute hartmetallbestückte Kreissägen regelmäßig eingesetzt. Im professionellen Bereich haben seit Jahren auch Sägen mit Diamantbeschichtung Einzug gehalten.

Bei der Auswahl der Kreissäge ist die Aufgabenstellung entscheidend. Langholzschnitte, also das Schneiden in Richtung parallel zur Faser muss die Kreissäge eine Zahnform aufweisen, die durch Spandickenbegrenzung ein möglichst Rückschlagfreies Arbeiten ermöglicht, relativ große Zahnlücken für den ungehinderten Abtransport der Späne bietet und z. B. durch Wechselzahnbestückung einen sauberen Schnitt ergibt. Für das Ablängen von Massivholz, also Schnitte, die quer zur Faser verlaufen, werden feinere Bezahnungen benötigt. Hier sind kleinere und somit mehr Zähne an der Kreissäge.
Um kunststoffbeschichtete Platten möglichst ausrißfrei schneiden zu können, werden Werkzeuge mit Hartmetallbestückungen verwandt, die nicht nur mit einfachem Wechselzahnschliff versehen sind, sondern hohl geschliffene Zähne und sogenannte Räumzähne besitzen. Diese Kreissäge weist dann erst mit jedem vierten Zahn identische Formen auf.

Vor einer Kaufentscheidung sollte feststehen, was eine Kreissäge leisten soll, bzw. wozu sie verwendet wird. Als Faustformel für die Bestückung kann unter anderem dienen, dass auffällig kleine Hartmetallbestückungen die Langlebigkeit einschränken, weil diese natürlich nicht so oft nachschärfbar sind, wie größere, weil jedes Schleifen natürlich Material abnimmt.
Sinnvoll ist auch, auf die Betriebsgeräuschdämpfung zu achten, hierzu werden Spannungsreduzierungsschnitte im Blatt angebracht

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