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Fräse

Sie dient dem Kehlen, Nuten, Fäzen, Abplatten, Graten oder dem Anschlagen von Zierprofilen an Werkstücken: die Fräse.

Ein Unterbau, in den das Antriebsaggregat mit der in der Höhe verstellbaren, senkrecht angeordneten Spindel –die auch bei manchen, höherpreisigen Maschinen schräg gestellt werden kann – integriert ist, hält die Tischplatte der Fräsen. Die mehr oder minder mittig aus dem Tisch ragende Spindel nimmt den „Fräskopf“, das ausgewählte Fräswerkzeug auf. Die Höhe einstellen, den Anschlag für das Werkstück auf dem Tisch feststellen – und schon können die geplanten Arbeitsschritte ausgeführt werden, in dem die Werkstücke auf dem Tisch und fest am Anschlag platziert am Werkzeug vorbei geschoben werden.

So einfach die Bauart einer Fräse für die Holz- und Kunststoffbearbeitung auch ist, so vielseitig ist sie einsetzbar. Ein schier endloses Angebot an Fräswerkzeugen macht fast alles möglich. Ob Fräser mit festen oder auswechselbaren Messern, Hobelköpfe mit und ohne Vorschneidern, Zapfen- und Schlitzgarnituren – alles ist nicht nur als HSS-Werkzeug, sondern auch als Hartmetallbestückt (Widia) erhältlich. Selbst „Schleifzylinder“ mit auswechselbaren Schleifbändern sind heute Standard – weil sie Qualitätsarbeit ermöglichen und echte Helfer sind.
Der Verantwortungsvolle Umgang mit der Fräse setzt allerdings ein Mindestmaß an Sachverstand und Fachwissen voraus. Schnittgeschwindigkeiten in Abhängigkeit von Vorschub, Schneidenzahl des Fräswerkzeugs, gewählten Umdrehungszahlen und Schneidendurchmesser sollten nicht nur grob vom Nutzer geschätzt werden können.

Das Arbeitsergebnis wird bei präzise geplanter Arbeit vom Können des „Fräsers“ künden. Auch sollte die Unfallträchtigkeit bei unsachgemäßer Bedienung und Behandlung nie unterschätzt werden. Das für die Fräsen nötige Know How ist flächendeckend verfügbar. Ob Volkshochschule, Maschinenhersteller, Bastelgruppen oder das Internet: jeder an dieser Arbeitstechnik Interessierter wird seine Lehrmethode finden.

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